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änni

danke für dein morgenrot
für dein atmen in mein ohr
danke für die warme hand
die ich da verlor

danke für dein singen früh
und deine strahleküsse
du weißt doch ich vergess sie nie
weil ich sie echt vermisse

danke auch für die geduld
und dein besondres wesen
ich kann an deinem wohlgeruch
nun nimmermehr genesen

danke für die weiche haut
die kleinen blauen blitze
so warmer elektrizität
die fehlt wenn ich hier sitze

danke für dein gutes herz
für alle unsre stunden
wünsche dir den hellsten stern
ich hatte ihn gefunden

© all rights reserved by Mark Max Henckel

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Lyrik

meine insel

meine insel
in den weiten
in den strömen
der gezeiten
aller meere

wie gern ich
meine insel
wäre

meine insel
in den winden
in den beben
aus den feuern
dieser erde

wie gern ich
meine insel
werde

meine insel
immergrüne
aus den wettern
allen lärmens
find ich hin

wie gern ich
meine insel
bin

nur ich verstehe nicht

© all rights reserved by Mark Max Henckel

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Lyrik

der erste letzte februar

wir waren wie die kinder
und wir lachten
und wir lachten
haben Nächte durchgelacht

wir hatten uns so viel zu sagen
und erzählten
und erzählten
haben uns so viel gebracht

wir schmiedeten an plänen
und wir kamen
und wir kamen
unsre zeit verging im flug

wir hielten uns in händen
und wir hofften
und wir hofften
doch es wurde nicht genug

wir besaßen nebelbänke
letzten winter
letzten winter
sahen unsre seelen blank

wir begingen stumpfe äcker
und wir rangen
und wir rangen
der nächste frühling wurde krank

wir hatten beide viel zu lernen
und wir sprachen
und wir sprachen
doch dieser eine dunkle tag

da gingst du fort
einfach so
einfach so
für mich war es wie ein schlag

diese ohnmacht ohne boden
und wir litten
und wir litten
ich wollte nicht dass du so gehst

wo ist das alles nur geblieben
als wir schwiegen
als wir schwiegen
ich wollt halten
du verstehst

nur ich verstehe nicht

© all rights reserved. Mark Max Henckel